Projekt der Woche

Unter dem Titel „Projekt der Woche“ werden aus allen eingereichten Projekten neun besonders innovative oder kreative ausgewählt und in den Wochen vor der Preisverleihung hier veröffentlicht.  Die Auswahl ist unabhängig von der endgültigen Entscheidung der Jury, die am 23. Februar 2017 bekanntgegeben wird.

Donaubrücke Deggendorf

Donaubrücke Deggendorf

Projektmanagement: Stadt Deggendorf

Projekthomepage: http://mayr-ludescher.com/geh-und-radwegbruecke-zur-landesgartenschau-2014-deggendorf-dsd.html

Ziel: Verbindung der Stadtteile beidseits der Donau und Schaffung einer Nord-Süd-Achse im Stadtgebiet    

Bisherige Ergebnisse: Fertigstellung 2014, seitdem intensive Nutzung

Finanzierung: Gesamtkosten: 9 Mio Euro, staatl. Zuschuss: 4,65 Mio Euro, Restfinanzierung durch Stadt Deggendorf 

Zeitraum: Bau: 2011 – 2014, seitdem in öffentl. Nutzung

Das wichtigste in Kürze:
Die Geh- und Radwegebrücke über die Donau in Deggendorf verläuft auf einer alten Bahntrasse direkt neben der 2010 eingeweihten neuen Bahnbrücke. Mit 456 Metern Länge zählt sie zu den längsten Geh- und Radwegbrücken in ganz Europa. Sie verbindet die Radwege an der Donau und ist Verbindungsglied der "Grünen Achse" als Kern des Deggendorfer Radwegenetzes. Durch die Brücke werden Wohn- und Freizeitstandorte kreuzungsfrei miteinander verbunden. Sie liegt zudem im Schnittpunkt wichtiger Radfernwege.  

TU WAS fahr RAD
TU WAS fahr RAD

TU WAS für die Umwelt fahr RAD

Projektmanagement: Universität Osnabrück

Projekthomepage: www.uni-osnabrueck.de/umwelt >mobilität (plus Intranet)

Ziel: TU WAS Kampagne zur Förderung nachhaltiger Mobilität an der Uni Osnabrück.

Bisherige Ergebnisse: Auszeichung 1. Platz als fahrradfreundlichster Arbeitgeber beim Fahrrad-Fit Wettbewerb von B.A.U.M.; Umfrage des AStA: 88% der Studis besitzen ein Rad, 54% der Studis nutzen Rad täglich.    

Finanzierung: Universitätshaushalt

Zeitraum: laufend

Das wichtigste in Kürze:
Die "TU WAS fahr Rad" Kampagne besteht aus vielen Maßnahmen (bunter Strauß). Diese Vielfalt sorgt dafür, dass das Thema Rad fahren von vielen Seiten motivierend bearbeitet wird. Es werden unterschiedlichste Ebenen im Rahmen des Motivationskonzeptes angesprochen: werteorientiert (Umweltschutz ist der Uni wichtig), beziehungsorientiert (auch unsere Chefs fahren Rad), anerkennungsorientiert (Pressearbeit), gefühlsorientiert (Spaßangebote wie Stadtradeln), materiell (u. U. eigenes Dienstrad).

Osterholz_Scharmbeck
Radwegekirchen

Radwegekirchen im „Lieblichen Taubertal“

Projektmanagement: Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ e. V.

Projekthomepage: http://www.liebliches-taubertal.de/Aktiv/Radfahren/Radwegekirchen.html

Ziel: Fahrradfahren entlang des Radwegs mit Möglichkeiten zur Meditation und Stille, Kirchen zugänglich machen

Bisherige Ergebnisse: Kirchen werden von Fahrradfahrern gut angenommen, bereits 23 Kirchen, die teilnehmen 

Finanzierung: Mittel aus dem Tourismusverband

Zeitraum: 2013 - 2015

Das wichtigste in Kürze:
Radwegekirchen sind Kirchen, die an einem Radweg gelegen und verlässlich geöffnet sind. Zu erkennen sind sie an einem Schild, das immer bedeutet: Radfahrer sind herzlich willkommen und eingeladen, einzutreten. Die Besonderheit der Radwegekirchen liegt darin, dass sie je nach Möglichkeit, nicht nur geöffnet sind, sondern auch Rastplätze und Toiletten zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bieten einige Kirchengemeinden Trinkwasser an und halten wertvolle Hilfen und Tipps für Radfahrer bereit.

Friedrich-Ebert-Straße vorher
Vorher
Friedrich-Ebert-Straße nachher
Nachher

Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße - Von der Verkehrsachse zum Boulevard

Projektmanagement: Stadt Kassel, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt und Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz

Projekthomepage: www.stadt-kassel.de/projekte/kernbereiche/

Ziel: Aus einer reinen Verkehrsstraße soll ein vielfältig genutzter urbaner Freiraum entstehen.

Bisherige Ergebnisse: Der Ausbau Friedrich-Ebert-Straße wurde mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis 2016 ausgezeichnet.

Finanzierung: Die Herstellungskosten in Höhe von rund 13 Millionen Euro wurden u. a. von Bund und Land finanziert.

Zeitraum: 2008 - 2015

Das wichtigste in Kürze:
Gemeinsam mit der Goethe-/Germaniastraße bildet die Friedrich-Ebert-Straße das Kernstück des Quartiers „Vorderer Westen“, einem beliebten Wohnviertel mit attraktiven Wohn- und Geschäftslagen. Seit vielen Jahren war in diesem Quartier ein allmähliches „Abbröckeln“ der funktionalen Bedeutung und der stadträumlichen Gestaltqualität zu beobachten. Durch den Umbau auf einer Länge von etwa 800m ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Die Straße wurde mit Blick auf die Nahmobilität neu strukturiert.