Die Kategorien

Auch 2017 wird der Fachpreis in den Kategorien „Kommunikation“, „Service“ und „Infrastruktur“ verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte und Maßnahmen, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. In diesen drei Kategorien können sich öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine bewerben. Erkennbares Ziel der eingereichten Projekte und Maßnahmen sollte sein, einen gesellschaftlichen Mehrwert für besserem Radverkehr zu schaffen.

Die Kategorien „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“ sind jeweils mit 3.000 Euro dotiert und werden von einer Fachjury vergeben.

Sie als Bewerber kennen Ihr Projekt am besten. Deshalb überlassen wir es Ihnen, die richtige Kategorie auszuwählen. Wir behalten uns jedoch vor, einzelne Projekte nach Rücksprache mit den Bewerbern, in eine andere Kategorie einzuordnen.

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2017.

Unter der Kategorie Infrastruktur werden Projekte und Maßnahmen verstanden, die den Radverkehr in Alltag, Freizeit und Tourismus durch Planungs- oder Baumaßnahmen fördern. Zum Beispiel:

  • Bau oder Ausbau von Rad- und Radschnellwegen, Brücken etc. für touristische oder alltägliche Zwecke,
  • die Beschilderung von Fahrradwegen, Fahrbahnmarkierungen, Öffnung von Einbahnstraßen in die Gegenrichtung für Radfahrer,
  • Radverkehrskonzepte, innovative Planung für bauliche Anlagen für den Radverkehr, multimodale Planungskonzepte für vornehmlich bauliche Anlagen, in denen Radverkehr eine wichtige Rolle spielt,
  • Ladestationen für E-Bikes,
  • innovative Fahrradstationen.

ZUR BEWERBUNG

Unter die Kategorie Service fallen alle Dienstleistungen und Produkte, die das Radfahren in Alltag, Freizeit und Tourismus erleichtern und unterstützen. Wichtig ist, dass sie einen gemeinnützigen Charakter haben. Zum Beispiel:

  • Reparaturservice, Dienstleistungsangebote zur Verkehrserziehung,
  • geführte Radtouren, Radroutenplaner, touristische und gastronomische Serviceangebote mit Fahrradbezug,
  • Radverkehrskonzepte, die überwiegend Serviceelemente beinhalten
  • Infomaterialien und Karten zu Radtouren,
  • Fahrradverleihsysteme,
  • Produkte etc.

ZUR BEWERBUNG

Unter Kommunikationsmaßnahmen wird die Verbreitung von Botschaften über Massenmedien (Rundfunk, Internet, Printmedien), Bücher, Videos, Apps, CDs, Podcasts, auf Veranstaltungen, durch Aktionen sowie über Plakate und Broschüren sowie herausragendes kommunikatives Engagement einzelner Personen verstanden. Mit diesem Preis werden nur konkrete Maßnahmen und keine Meinungen ausgezeichnet. Kommunikationsmaßnahmen sind zum Beispiel:

  • Kampagnen zur Verbesserung des Images von Radverkehr, zur Förderung von Nachwuchsradfahrern, zur Radverkehrssicherheit im Modal Split, zu mehr Miteinander etc,
  • Blogs, Special-Interest- oder Fahrradfachzeitschriften,
  • Marketing- und Werbekampagnen für regionale oder touristische Radverkehrsförderung,
  • sowie Mobilitätsleitbilder etc.

ZUR BEWERBUNG

Die „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ ist eine meinungsbildende Person, die sich in der Öffentlichkeit als Fahrradfahrer bekennt und damit das Image dieses Verkehrsmittels in besonderer Weise aufwertet. Als Person des öffentlichen Lebens trägt die Preisträgerin oder der Preisträger dazu bei, eine breite Öffentlichkeit zum Fahrradfahren zu motivieren.

Wer kann teilnehmen und wie?

Die fahrradfreundlichste Persönlichkeit wird von den Initiatoren und Sponsoren des Wettbewerbs vorgeschlagen und gewählt. Es werden nur Personen nominiert, die als mediales Vorbild dazu beitragen, eine breite Öffentlichkeit zum Fahrradfahren  zu motivieren. Bewerbungen sind in dieser Kategorie daher nicht möglich.

Sie haben Fragen zu den Kategorien? Rufen Sie uns an unter 0221/20894-17 oder schreiben Sie an info(a)der-deutsche-fahrradpreis.de

Einen Überblick der Preisträger der letzten Jahre finden Sie hier.